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	<title>Der Gelbe Stern &#8211; Bad Nenndorf ist Bunt</title>
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	<description>Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V.</description>
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		<title>Gedenkveranstaltungen an die Befreiung von Auschwitz vor 75 Jahren, am 27 Januar 1945</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 14:18:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Ausstellung „Der Gelbe Stern“: „Einmal muss das Entsetzen uns erreichen – sonst gibt es kein Weiter!“ Dieses Wort von Max Frisch steht als Motto über der Ausstellung, deren Fotos und Texte die Friedensbibliothek Berlin zusammengestellt hat. Die Ausstellung führt uns vom bunten jüdischen Leben im Berliner Scheunenviertel der Zwanziger-Jahre]]></description>
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<p>Zur Ausstellung „Der Gelbe Stern“: </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/01/Faltblatt-27.-Januar-2020-1-1024x724.jpg" alt="" class="wp-image-1127" srcset="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/01/Faltblatt-27.-Januar-2020-1-1024x724.jpg 1024w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/01/Faltblatt-27.-Januar-2020-1-300x212.jpg 300w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/01/Faltblatt-27.-Januar-2020-1-768x543.jpg 768w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/01/Faltblatt-27.-Januar-2020-1-1536x1086.jpg 1536w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/01/Faltblatt-27.-Januar-2020-1.jpg 1754w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<p>„Einmal muss das Entsetzen uns erreichen – sonst gibt es kein Weiter!“ Dieses Wort von Max <br>
Frisch steht als Motto über der Ausstellung, deren Fotos und Texte die Friedensbibliothek <br>
Berlin zusammengestellt hat. Die Ausstellung führt uns vom bunten jüdischen Leben im <br>
Berliner Scheunenviertel der Zwanziger-Jahre des letzten Jahrhunderts über den <br>
zunehmenden Antisemitismus jener Zeit und den Aufstieg der NSDAP bis hin zu <br>
Machtergreifung, Weltkrieg und zur „Endlösung“, der schließlichen Vernichtung eben dieses <br>
Lebens in den Gaskammern von Auschwitz und Treblinka.  </p>



<p>Anhand authentischer Texte von Zeitzeugen, Opfern und Tätern wird ein halbes Jahrhundert <br>
Judenverfolgung in Deutschland wie ein persönliches Erleben nachvollziehbar. Dazwischen <br>
Gedichte: „Damit kein Licht uns bliebe“ von Rose Ausländer zum Beispiel, und „Espenbaum“ <br>
von Paul Celan. „Als ich morgens aus dem Fenster schaute“, heißt es in den Erinnerungen <br>
einer damals Vierzehnjährigen an die Deportationen, „sah  ich  eine  schier  endlose <br>
Menschenschlange. Sie bewegte sich vom jüdischen Altersheim zum Bahnhof. Nie in meinem <br>
Leben werde ich die Gesichter dieser Menschen, die auf der Brust den gelben Stern trugen, <br>
vergessen. Trauer, Hoffnungslosigkeit und Ernst. […] Wir standen hinter den Fenstern und <br>
starrten nach draußen. Hunderte Fenster und sie alle blieben geschlossen.“ </p>



<p>Die Ausstellung wurde zusammengestellt von der Friedensbibliothek des Anti-<br>
Kriegsmuseums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, mit <br>
freundlicher Unterstützung des Anne Frank Fonds, Basel. Der Arbeitskreis Gedenken der <br>
Stadt Nienburg dankt den beiden Einrichtungen für die Kooperation. </p>



<p>Die Ausstellung wird eröffnet als Teil der Gedenkveranstaltungen der Stadt Nienburg <br>
anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages, der an die Befreiung des <br>
Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 durch Soldaten der Ersten Ukrainischen <br>
Front – viele von ihnen selbst jüdisch – erinnert. Sie ist zu sehen während der Öffnungszeiten <br>
des Rathauses Nienburg vom 26. Januar bis 29. Februar 2020. Die Ausstellungseröffnung <br>
wird gestaltet von der AG „Für den Frieden“ der KGS Rastede.  </p>



<p>Wir, der Arbeitskreis Gedenken und die Schülerinnen und Schüler der AG „Für den Frieden“,  <br>
wollen damit gemeinsam ein Zeichen setzen gegen den Rechtsextremismus auch hier bei <br>
uns in der Mittelweser-Region, gegen Antisemitismus, Antiziganismus, Krieg und Gewalt. </p>



<p>Sonntag, 26. Januar 2020, Rathaus Nienburg <br>
11:15 Uhr – Marktplatz 1, 31582 Nienburg <br>
Ausstellungseröffnung <br>
„Der gelbe Stern“   </p>



<p>Szenische Präsentation <br>
„Ach Warschau…“ <br>
AG „Für den Frieden“, KGS Rastede <br>
mit Veronika Dinter, Tjada Kulawik, Lara Schubert, Hanna Wachholz, Viola Kuiper und Liv Lubach <br>
Musik: Sascha Jasarevic </p>



<p>Nur wenn Deutschland sich daran erinnert, was es den Juden, den Sinti und <br>
Roma und all den anderen Verfolgten und Ermordeten angetan hat, kann es <br>
davor bewahrt werden, die Katastrophe auf sich selbst herab zu ziehen. (nach <br>
Eli Wiesel) </p>



<p>Montag, 27. Januar 2020, Jüdischer Friedhof Nienburg <br>
15:00 Uhr – Bruchstraße, 31582 Nienburg <br>
Interreligiöse Andacht <br>
Superintendent Martin Lechler, Kirchengemeinde Sankt Martin Nienburg </p>



<p>18:00 Uhr – Rathaus, Marktplatz 1, 31582 Nienburg <br>
Feierstunde an der Erinnerungstafel der jüdischen Gemeinde <br>
Thomas Gatter, Arbeitskreis Gedenken </p>



<p>Mittwoch, 29. Januar 2020 <br>
09:00 &#8211; 13:00 Uhr – Forum der Oberschule Nienburg (Leintorschule),  <br>
Cretschmarstraße 22, 31582 Nienburg </p>



<p>Forum des Gedenkens </p>



<p>Über ihre Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit, Begegnungen mit Zeitzeugen und <br>
ihr Engagement gegen Krieg, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und Gewalt <br>
berichten beim Forum des Gedenkens Schülerinnen und Schüler der Schulen  <br>
OBS Nienburg, Leintorschule, OBS Marklohe, Marion-Dönhoff-Gymnasium, Albert-<br>
Schweitzer-Schule, BBS Nienburg und Marion-Blumenthal-Oberschule Hoya  <br>
sowie das Team des Projekts „Weserbeatz“. </p>



<p>Es moderieren Schülerinnen und Schüler <br>
Auch erwachsene Gäste sind beim Forum des Gedenkens willkommen. </p>
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