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	<title>Minden &#8211; Bad Nenndorf ist Bunt</title>
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		<title>Razzia in Kleinenbremen: Schlag gegen rechte Terrorzelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Feb 2020 15:59:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Presse 2020]]></category>
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					<description><![CDATA[KLEINENBREMEN/MINDEN. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat am Freitag zu einem konzertierten Schlag gegen eine mutmaßliche rechte Terrorzelle ausgeholt – Beamte der Bundes- und Landespolizei – darunter auch Spezialeinsatzkommandos (SEK) – waren im Einsatz. Die großangelegte Polizeiaktion fand zeitgleich an 13 Orten in sechs Bundesländern statt. Eine Spur führt nach Kleinenbremen]]></description>
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<p>KLEINENBREMEN/MINDEN. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat am Freitag  zu einem konzertierten Schlag gegen eine mutmaßliche rechte Terrorzelle  ausgeholt – Beamte der Bundes- und Landespolizei – darunter auch  Spezialeinsatzkommandos (SEK) – waren im Einsatz. Die großangelegte  Polizeiaktion fand zeitgleich an 13 Orten in sechs Bundesländern statt.  Eine Spur führt nach Kleinenbremen in der Nähe von Bückeburg. Bis in den  späten Nachmittag hinein waren in einem Wohnhaus an der Alten Straße  maskierte Polizisten im Einsatz. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/02/12656239_1_galleryteaser_razzia3-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1199" srcset="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/02/12656239_1_galleryteaser_razzia3-1024x768.jpg 1024w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/02/12656239_1_galleryteaser_razzia3-300x225.jpg 300w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/02/12656239_1_galleryteaser_razzia3-768x576.jpg 768w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/02/12656239_1_galleryteaser_razzia3-100x75.jpg 100w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/02/12656239_1_galleryteaser_razzia3.jpg 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption> Einsatz in Kleinenbremen: Maskierte Polizisten tragen sichergestellte Beweismittel aus einem Haus an der Alten Straße. Foto: leo </figcaption></figure>



<p>Sie trugen zahlreiche sichergestellte Beweismittel – darunter war 
nach SZ/LZ-Informationen auch eine Armbrust – zu einem Zivilwagen mit 
Stuttgarter Kennzeichen. Spuren an der gewaltsam geöffneten Haustür 
deuten darauf hin, dass sie von Elitepolizisten aufgesprengt wurde. 
Federführend bei diesem Anti-Terror-Einsatz ist das Landeskriminalamt 
Baden-Württemberg. Die streng geheim gehaltene Polizeiaktion soll im 
Vorfeld vom Inlandsgeheimdienst unterstützt worden sein.&nbsp;Nach Angaben 
der Bundesanwaltschaft richtet sich die Aktion gegen mutmaßliche 
Mitglieder und Unterstützer einer rechtsterroristischen Vereinigung, 
deren Namen bislang nicht genannt wurde. Der Generalbundesanwalt ließ 
nach Informationen der SZ/LZ zwölf der 13 Tatverdächtigen vorläufig 
festnehmen. Drei Beschuldigte sollen aus Minden und Kleinenbremen 
stammen.</p>



<p>Den deutschen Staatsangehörigen Werner S., Michael B., Thomas N. und 
Tony E. wird vorgeworfen, eine „eine rechtsterroristische Vereinigung 
gegründet und sich an ihr mitgliedschaftlich beteiligt zu haben“. Wegen 
Verdachts der Unterstützung dieser mutmaßlichen Terrorzelle wurden zudem
 die deutschen Staatsangehörige Thorsten W., Ulf R., Wolfgang W., Markus
 K., Frank H., Marcel W., Stefan K. und Steffen B. vorläufig dingfest 
gemacht. Die zwölf Beschuldigten sollen einem Ermittlungsrichter des 
Bundesgerichtshofs vorgeführt werden. Dieser werde über den Erlass von 
Haftbefehlen und den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden, hieß 
es.&nbsp;</p>



<p>Werner S., Michael B., Thomas N., Tony E. und ein weiterer  Beschuldigter sollen sich im September vergangenen Jahres zu einer  rechtsterroristischen Vereinigung zusammengeschlossen haben. Ziel der  Zelle soll es nach Angaben der Bundesanwaltschaft gewesen sein, „die  Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland zu  erschüttern und letztlich zu überwinden“. Zu diesem Zweck sollten durch  bislang noch nicht näher konkretisierte Anschläge auf Politiker,  Asylsuchende und Personen muslimischen Glaubens „bürgerkriegsähnliche  Zustände herbeigeführt“ werden. Nach Informationen dieser Zeitung sollen  auch Anschläge auf Moscheen geplant gewesen sein. „Um ihr Vorhaben in  die Tat umsetzen zu können, trafen sich die Beschuldigten in  unterschiedlichen Besetzungen mehrfach persönlich. Anberaumt und  koordiniert wurden die Treffen nach Erkenntnissen der Ermittler von  Werner S., der in einigen Fällen von Tony E. unterstützt worden sein  soll. „Zudem standen die Beschuldigten untereinander über Chatgruppen  verschiedener Messenger-Dienste sowie telefonisch in Kontakt“, teilte  die Bundesanwaltschaft mit.</p>



<p>Die acht mutmaßlichen Unterstützer sollen 
zugesagt haben, die Vereinigung finanziell zu unterstützen, Waffen zu 
beschaffen oder an zukünftigen Anschlägen mitzuwirken. Dem Vernehmen 
nach wollten die Ermittler herausfinden, ob die Gruppierung bereits über
 Schusswaffen, Sprengstoff oder sonstige gefährliche Gegenstände für 
Anschläge verfügte.</p>



<p>Nach Angaben von Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul,  setzte sich die Gruppierung aus Mitgliedern einer rechtsextremen Szene  zusammen, „die wir schon länger im Blick hatten&#8220;. Die Akteure hätten  sich online kennengelernt, sagte der CDU-Politiker. Im Zusammenhang mit  der Anti-Terror-Razzia wurde ihm zufolge auch ein Verwaltungsmitarbeiter  der nordrhein-westfälischen Polizei suspendiert. Bei dem Mann soll es  sich unbestätigten Informationen zufolge um einen Verwaltungsbeamten des  sogenannten Verkehrssekretariats handeln.  </p>



<p>Quelle: <a rel="noreferrer noopener" aria-label="SZ/LZ  (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.szlz.de" target="_blank">SZ/LZ </a>am 14.02.2020   Autor: Leonhard Behmann </p>
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