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	<title>Rechtsextreme &#8211; Bad Nenndorf ist Bunt</title>
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	<description>Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V.</description>
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	<title>Rechtsextreme &#8211; Bad Nenndorf ist Bunt</title>
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	<item>
		<title>BKA stellt Konzept gegen den Rechtsextremismus vor</title>
		<link>https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/bka-stellt-konzept-gegen-den-rechtsextremismus-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2020 13:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse 2020]]></category>
		<category><![CDATA[BKA]]></category>
		<category><![CDATA[Münch]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeikongress]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextreme]]></category>
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					<description><![CDATA[BKA-Chef Holger Münch hat ein dreigliedriges Konzept vorgestellt, wie die Polizei den Rechtsestremismus bekämpfen will. Das Bundeskriminalamt will zusammen mit den Länderpolizeien den Rechtsextremismus auf drei Ebenen bekämpfen. Das erläuterte BKA-Chef Holger Münch am zweiten Tag des europäischen Polizeikongresses. Sie bestehen aus einer Bewertungsskala analog zu Radar-iTE, dem Aufspüren rechtsextremistischer]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<p class="wp-block-paragraph"> BKA-Chef Holger Münch hat ein dreigliedriges Konzept vorgestellt, wie die Polizei den Rechtsestremismus bekämpfen will.        </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bundeskriminalamt will zusammen mit den Länderpolizeien den 
Rechtsextremismus auf drei Ebenen bekämpfen. Das erläuterte BKA-Chef 
Holger Münch am zweiten Tag des europäischen Polizeikongresses. Sie 
bestehen aus einer Bewertungsskala analog zu Radar-iTE, dem Aufspüren 
rechtsextremistischer Netzwerke in sozialen Medien, Image Boards und den
 Informationskanälen im Darknet (&#8222;dark social&#8220;) sowie einer zentrale 
Meldestelle beim BKA.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="610" height="343" src="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/02/Screenshot_2020-02-10-BKA-stellt-Konzept-gegen-den-Rechtsextremismus-vor.png" alt="" class="wp-image-1184" srcset="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/02/Screenshot_2020-02-10-BKA-stellt-Konzept-gegen-den-Rechtsextremismus-vor.png 610w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/02/Screenshot_2020-02-10-BKA-stellt-Konzept-gegen-den-Rechtsextremismus-vor-300x169.png 300w" sizes="(max-width: 610px) 100vw, 610px" /><figcaption> (Bild: europaeischer-polizeikongress.de)      </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland gibt es laut Münch 52 Gefährder, 126 aktive relevante 
Personen und in ihrem Umfeld geschätzte 12.700 gewaltbereite 
Rechtsextreme, von denen etwa die Hälfte namentlich bekannt ist. Zudem 
seien für das Jahr 2018 rund 8000 Delikte der Hasskriminalität 
registriert worden, die besonders &#8222;Mandatsträger auf kommunaler Ebene&#8220; 
verunsicherten. Die Bedeutung des Internets als <a href="https://www.heise.de/meldung/AfD-und-NIchtwaehler-nutzen-wenig-Nachrichtenquellen-4642048.html">Echokammer</a>,
 in denen Algorithmen die Verbreitung rechtsextremer Inhalte 
begünstigen, sei enorm gestiegen. &#8222;In ihnen ist das Unsagbare sagbar 
geworden und soll bald machbar sein.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="nav_neue_abteilung_0">Neue Abteilung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Entwicklung zu stoppen, hat das BKA eine neue Abteilung für 
rechtsextremen Terrorismus eingerichtet. Dort soll auf einer 
personenbezogenen Ebene unter Beteiligung von Wissenschaftlern und 
Experten für den Rechtsextremismus nach dem Vorbild von <a href="https://www.heise.de/meldung/Precrime-BKA-meldet-erste-Erfolge-der-Gefaehrderanalyse-mit-Radar-iTE-3921293.html">Radar-iTE</a>
 eine Bewertungsskala mit einem Punktesystem entwickelt werden, damit 
rechtsextremistische Gefährder und aktiv relevante Personen 
klassifiziert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Ebene ist netzwerkbasiert. Münch erläuterte sie anhand des <a href="https://www.heise.de/tp/features/Franco-A-und-das-Westfernsehen-4521268.html">Bundeswehr-Soldaten Franco A.</a>.
 Zunächst habe das BKA gegen einen Einzigen wegen einer Pistole 
ermittelt, dann sei es auf ein rechtsradikales Netzwerk gestoßen. 
Ausgehend von der Dimension dieses Netzwerkes sei davon auszugehen, dass
 die Hälfte der rechtsradikalen relevanten Personen den 
Sicherheitsbehörden noch gar nicht bekannt seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der dritten Ebene will das BKA den Hass im Netz bekämpfen. Hier 
werde ähnlich wie für das Delikt der Kinderpornografie eine zentrale 
Meldestelle eingerichtet, die in Köln angesiedelt wird. Derzeit befindet
 sich diese Meldestelle nach Münchs Angaben noch in der Konzeptphase, 
der 2021 ein Pilotprojekt folgen soll. Die Kriminalisten gehen davon 
aus, dass diese Meldestelle jährlich &#8222;sechsstellige Fallzahlen&#8220; 
bearbeiten muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Helfen soll dabei das <a href="https://www.heise.de/thema/Netzwerkdurchsetzungsgesetz">Netzwerk-Durchsetzungsgesetz</a>,
 das Provider verpflichtet, strafbare Inhalte &#8222;und hoffentlich auch die 
IP-Adresse&#8220; zu melden, mit der diese Inhalte gepostet wurden. Münch 
verwies auch auf die europäische Dimension und berichtete von 
Polizeibehörden in Frankreich und Italien, mit denen sich das BKA über 
Extremismus austausche. &#8222;Wir haben die Ressourcen, die Kompetenz und die
 Entschlossenheit, den Rechtsextremismus zu bekämpfen&#8220;, schloss Münch.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="nav__quot_muskelzuck__1">&#8222;Muskelzucken der jungen Demokratie&#8220;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz 
(BfV) blickte auf die Geschichte seines Hauses, das in diesem Jahr sein 
70. Jubiläum feiert. Haldenwang erinnerte an die <a href="https://www.heise.de/meldung/Missing-Link-Auschwitz-die-Befreiung-4645824.html">Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz</a>
 und an eine Zeit, &#8222;in der sich das deutsche Volk in den Abgrund 
stürzte&#8220;. Dem vorausgegangen sei eine Zerstörung der Demokratie durch 
völkisches Denken und einer totalen Verrohung der Sprache. Die Gründung 
der Bundesrepublik sei der radikale Gegensatz zu diesem totalen 
moralischen Zusammenbruch gewesen, das 1950 gegründete Bundesamt für 
Verfassungsschutz der radikale Gegenentwurf zu den früheren 
Geheimdiensten. Es habe maßgeblich beim Verbot der Sozialistischen 
Reichspartei und der KPD mitgewirkt, beides ein &#8222;erstes Muskelzucken der
 jungen Demokratie&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Schilderung der unterschiedlichsten Rollen des BfV in den 
70er, 80er und 90er Jahren bis hin zum Aufkommen des islamistischen 
Terrorismus 2001 beschäftigte sich Haldenwang mit der Gegenwart und dem,
 was er als &#8222;Lageverschärfung des Rechtsextremismus'&#8220; bezeichnete. Ein 
Gemisch von neurechten Hipstern, Esoterikern und gewalttätigen habe sich
 durch die Virtualisierung via Image Boards und &#8222;dark social media&#8220; 
zusammengetan und praktiziere einen &#8222;digitalen Faschismus&#8220;, der bekämpft
 werden müsse. &#8222;Wir sind erfolgreich. Wenn diese Extremisten digitale 
Räume besetzen, dann folgen wir ihnen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verfassungsschutz werde ähnlich wie im Fall der islamistischen 
Terroristen &#8222;Personagramme&#8220; der Rechtsextremen anlegen und die intensive
 Zusammenarbeit mit dem BKA suchen, erklärte Haldenwang. Auch sei ein <a href="https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-rechtsextremismus" rel="noreferrer noopener" target="_blank">Hinweistelefon Rechtsextremismus/ -terrorismus, Reichsbürger und Selbstverwalter</a>
 eingerichtet worden, über das bereits viele Vorfälle gemeldet worden 
seien. Haldenwang schloss seine Rede mit dem Verweis auf die Verbote von
 Combat 18 und <a href="https://www.heise.de/meldung/Gericht-Linksradikales-Internetportal-Linksunten-Indymedia-bleibt-verboten-4649198.html">Indymedia.linksunten</a>: &#8222;Unsere Gesellschaft mag verwundbar sein, ist aber nicht hilflos.&#8220;




(<a href="mailto:anw@ct.de">anw</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a rel="noreferrer noopener" aria-label="www.heise.de (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.heise.de" target="_blank">www.heise.de</a>   Autor: Detlev Borchers am 05.02.2020</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So kämpft die Bundesregierung gegen Hass, Gewalt und Rechtsextremismus</title>
		<link>https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/so-kaempft-die-bundesregierung-gegen-hass-gewalt-und-rechtsextremismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 12:45:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Halle]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextreme]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/?p=787</guid>

					<description><![CDATA[Morddrohungen, Beleidigungen, ungezügelter Hass: Das Internet scheint zu einem Nährboden für Hetze und Rechtsextremismus zu werden. Dagegen will die Bundesregierung mit einem Aktionsplan gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität angehen. Die Bundesregierung will nach dem Anschlag auf die jüdische Gemeinde in Halle entschlossen gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität kämpfen. Das Kabinett hat deshalb]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<p class="wp-block-paragraph">
Morddrohungen,
 Beleidigungen, ungezügelter Hass: Das Internet scheint zu einem 
Nährboden für Hetze und Rechtsextremismus zu werden. Dagegen will die 
Bundesregierung mit einem Aktionsplan gegen Rechtsextremismus und 
Hasskriminalität angehen. </p>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img decoding="async" src="http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/wp-content/uploads/2019/11/30.09.2019.jpg" alt="" class="wp-image-788" width="725" height="483" srcset="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/30.09.2019.jpg 615w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/30.09.2019-300x200.jpg 300w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/30.09.2019-420x280.jpg 420w" sizes="(max-width: 725px) 100vw, 725px" /><figcaption> In dem Döner-Imbiss in Halle wurde am 10. Oktober ein Mann erschossen. Der  Angreifer wollte ursprünglich in eine Synagoge eindringen, scheiterte  aber. Der Angriff wird als rechtsextremer Terroranschlag eingestuft. Foto:  © Jan Woitas / picture alliance </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung will nach dem <a href="https://www.vorwaerts.de/artikel/angriff-halle-diaby-sieht-hetze-grundlage-antisemitische-gewalt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anschlag auf die jüdische Gemeinde in Halle </a>entschlossen
 gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität kämpfen. Das Kabinett hat 
deshalb einen Neun-Punkte-Plan beschlossen. Bundesjustizministerin 
Christine Lambrecht (SPD) sagte nach dem Kabinettstreffen in Berlin: 
„Die schrecklichen Vorkommnisse in diesem Jahr gegenüber Walter Lübke, 
der Anschlag in Halle machen uns alle bestürzt– aber bei dieser 
Bestürzung darf es nicht stehen bleiben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die sehr schnell nach dem Anschlag in Halle 
erarbeiteten Vorschläge betonte sie, „es sei gut, dass wir uns auf ein 
maßvolles, aber sehr notwendiges Maßnahmenpaket verständigt haben, mit 
dem wir auf diese furchtbaren Vorfälle reagieren wollen“. Es könne nicht
 sein, dass in diesem Land Hass und Hetze einen Nährboden haben und 
dadurch unglaubliche Entwicklungen zu verzeichnen seien. Der Beschluss 
umfasst Aspekte für mehr Schutz und Sicherheit, aber auch für mehr 
Prävention: So soll für Demokratieförderung im Rahmen des Programms 
„Demokratie leben!“ von 2020 bis 2023 jedes Jahr mindestens 115 
Millionen Euro bereitgestellt werden, kündigte Bundesfamilienministerin 
Franziska Giffey (SPD) an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meldepflicht für Internet-Provider</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lambrecht will Hasskriminalität im Internet entgegentreten, indem das
 Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) verschärft wird. Es soll eine 
Meldepflicht für Plattformbetreiber an das Bundeskriminalamt geben. 
Gegenwärtig müssen die Betreiber Posts mit strafbaren Inhalten sperren 
oder löschen. Jetzt soll es einen Schritt weiter gehen: „Wir wollen die 
Möglichkeit haben, dagegen auch mit dem Strafrecht vorzugehen“, so die 
Ministerin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So sollen etwa Morddrohungen und Volksverhetzungen an eine besondere 
Stelle des BKAs weitergeleitet werden, damit die Beamten ermitteln 
können. „Es muss klar sein: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Die
 Meinungsfreiheit im analogen und digitalen Raum hat ihre Grenze da, wo 
das Strafrecht beginnt“, machte Lambrecht deutlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strafgesetzbuch wird verschärft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter sollen Regeln im Strafgesetzbuch (StGB) verschärft und 
erweitert werden. In dem Beschluss heißt es: „Das betrifft vor allem die
 Aspekte der Aufforderung zu Straftaten oder der Billigung oder 
Verharmlosung von Straftaten. Den Tatbestand der Beleidigung werden wir 
an die Besonderheiten des Netzes anpassen. Dabei berücksichtigen wir 
insbesondere dessen unbegrenzte Reichweite und die aufgrund 
vermeintlicher Anonymität oft sehr aggressive Begehungsweise.“ Die 
Regierung wolle Beleidigungen, die in einem öffentlichen Raum wie dem 
world wide web durchgeführt werden, besonders unter Strafe stellen, 
erläuterte Lambrecht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Schutz von Kommunalpolitikern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiges Anliegen ist darüber hinaus, den Schutz von 
Kommunalpolitikern und Kommunalpolitikerinnen zu verbessern. Dafür soll 
Paragraf 188 Strafgesetzbuch angepasst werden. Hier geht es um üble 
Nachrede und Verleumdungen gegen Personen des öffentlichen Lebens. Auf 
kommunaler Ebene engagierte Personen fallen bisher nicht darunter – 
anders als Bundes- oder Landespolitiker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch das soll sich ändern, kündigte die Justizministerin an: In 
vielen Gesprächen mit Kommunalen ist der sozialdemokratischen Ministerin
 deutlich geworden, dass der Rechtsstaat ganz besonders gefordert ist: „<a href="https://www.vorwaerts.de/artikel/luebcke-kein-einzelfall-kommunalpolitik-lebensgefaehrlich" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die vor Ort bekommen unglaublich viele Bedrohungen und Hetze ab</a>,
 weil eben bekannt ist, wer ist der Bürgermeister, wer ist politisch 
aktiv“. Wohnort, Schule der Kinder – all das sei bekannt. „Das ist eine 
besondere Bedrohungslage“, betonte die Ministerin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus soll auch das Recht der Melderegister angepasst 
werden, um bedrohte Personen besser zu schützen, und der strafrechtliche
 Schutz der Paragrafen 113 StGB soll auf Notärzte und Sanitäter 
ausgeweitet werden. Auch das Waffen- und Sprengstoffrecht werde 
geschärft, wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ankündigte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.vorwaerts.de/system/files/documents/191030_massnahmenpaket_bekampfung_rechtsextremismus_und_hasskriminalitat.pdf">Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltige Präventionsprogramme</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits Anfang des Jahres 2019 hat das Bundesministerium für Familie,
 Senioren, Frauen und Jugend eine eigene Abteilung für Engagement und 
Demokratieförderung aufgebaut. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey
 betonte, dass sie ein großes Interesse daran habe, dass die 
Bundesprogramme zu Demokratieförderung und Extremismusprävention 
gestärkt werden. „Was viele Engagierte tagtäglich vor Ort für 
Demokratie, gegen Hass und Gewalt leisten, braucht noch mehr 
strukturelle und finanzielle Absicherung. Demokratieförderung und 
Extremismusprävention ist nichts, was man mal macht und dann wieder 
lässt, sondern sie ist eine Daueraufgabe“, so Giffey.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie denke insbesondere an das Programm „Demokratie leben!“, dass in 
ihrem Ministerium angesiedelt ist, aber auch an „Zusammenhalt durch 
Teilhabe“ des Innenministeriums sowie an alle Maßnahmen der politischen 
Bildung. Für diese Programme forderte Giffey eine nachhaltige 
finanzielle Förderung. Konkret kündigte sie an, dass das Programm 
„Demokratie leben“ weiter jedes Jahr mit mindestens 115 Millionen Euro 
bis zum Jahr 2023 finanziert wird, also mit mindestens 460 Millionen 
Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.vorwaerts.de/autor_in/karin-billanitsch">Karin Billanitsch</a> • 30. Oktober 2019    Artikel aus:<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" https://www.vorwaerts.de (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.vorwaerts.de" target="_blank"> https://www.vorwaerts.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verlorende Mitte- Feindselige Zustände- Ist rechtes Denken normal?</title>
		<link>https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/verlorende-mitte-feindselige-zustaende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 10:07:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Röpke]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[FES]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Schröter]]></category>
		<category><![CDATA[Marja-Liisa Völlers]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextreme]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Winfried Wingert]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr als die Hälfte der Befragten stimmt menschenfeindlichen Aussagen gegenüber Langzeitarbeitslosen zu. Für 93% hingegen steht die Würde und Gleichheit aller Menschen an erster Stelle – so die aktuelle Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Wie kommen solche widersprüchlichen Ergebnisse zustande? Wieso wird eine demokratische Grundhaltung oftmals nicht auf die eigene Lebensrealität übertragen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img decoding="async" src="http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/wp-content/uploads/2019/11/28.10.19-fes-verlorende-mitte-01.png" alt="" class="wp-image-294" width="531" height="531" srcset="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.19-fes-verlorende-mitte-01.png 794w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.19-fes-verlorende-mitte-01-150x150.png 150w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.19-fes-verlorende-mitte-01-300x300.png 300w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.19-fes-verlorende-mitte-01-768x769.png 768w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr
 als die Hälfte der Befragten stimmt menschenfeindlichen Aussagen 
gegenüber Langzeitarbeitslosen zu. Für 93% hingegen steht die Würde und 
Gleichheit aller Menschen an erster Stelle – so die aktuelle 
Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Wie kommen solche 
widersprüchlichen Ergebnisse zustande? Wieso wird eine demokratische 
Grundhaltung oftmals nicht auf die eigene Lebensrealität übertragen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit
 2006 untersucht die Friedrich-Ebert-Stiftung in ihren Mitte-Studien 
rechtsextreme Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft, bis 2012 in 
Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig, seit 2014 mit der 
Universität Bielefeld. Die aktuelle Studie zeichnet das Bild einer 
Gesellschaft in Unruhe und Spaltung. Wut und Hass stehen Solidarität und
 zivilgesellschaftlichem Engagement gegenüber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während klar 
rechtsextreme Einstellungen stabil auf niedrigem Niveau bleiben, 
verfestigen sich rechtspopulistische Einstellungen stetig und werden 
somit „normal“. Verschwörungstheorien stoßen ebenfalls auf Anklang.<br> 
Wir wollen mit Ihnen die Ergebnisse der Mitte-Studie einordnen: Wie kann
 es sein, dass menschenfeindliches Denken in der Mitte der Gesellschaft 
anschlussfähig geworden ist und sich „normalisiert“? Gibt es 
Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern? Und: Welche 
Schlüsse ziehen wir aus den Ergebnissen für den weiteren Umgang mit 
rechten Einstellungen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Impulsgeber_innen und Diskutant_innen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Franziska Schröter, Projekt gegen Rechtsextremismus der Friedrich-Ebert-Stiftung und Herausgeberin der Mitte-Studie</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andrea Röpke, Journalistin und Autorin zum Thema Rechtsextremismus</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marja-Liisa Völlers MdB</p>



<p class="wp-block-paragraph">Winfried Wingert, Vorsitzender Bad Nenndorf ist bunt e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moderation: Rosa Legatis, Hannover</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Für alle die nicht an der Veranstaltung Teilnehmen konnten hat Radio Flora einen Mitschnitt veröffentlicht:</strong></h2>



<div class="wp-block-button is-style-default"><a class="wp-block-button__link has-background" href="http://radioflora.de/podcast/vorstellung-der-neuen-mitte-studie-der-friedrich-ebert-stiftung/" style="background-color:#9b00a3">zum Podcast von Radio Flora</a></div>



<ul class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="621" src="http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-01-1024x621.jpg" alt="" data-id="287" data-link="http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/?attachment_id=287" class="wp-image-287" srcset="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-01-1024x621.jpg 1024w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-01-300x182.jpg 300w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-01-768x466.jpg 768w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-01.jpg 1835w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="887" height="960" src="http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-02.jpg" alt="" data-id="288" data-link="http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/?attachment_id=288" class="wp-image-288" srcset="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-02.jpg 887w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-02-277x300.jpg 277w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-02-768x831.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 887px) 100vw, 887px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="717" height="960" src="http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-03.jpg" alt="" data-id="289" data-link="http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/?attachment_id=289" class="wp-image-289" srcset="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-03.jpg 717w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-03-224x300.jpg 224w" sizes="auto, (max-width: 717px) 100vw, 717px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="649" height="960" src="http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-04.jpg" alt="" data-id="290" data-link="http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/?attachment_id=290" class="wp-image-290" srcset="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-04.jpg 649w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-04-203x300.jpg 203w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="861" height="960" src="http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-05.jpg" alt="" data-id="291" data-link="http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/?attachment_id=291" class="wp-image-291" srcset="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-05.jpg 861w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-05-269x300.jpg 269w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2019/11/28.10.2019-fes-nenndorf-05-768x856.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 861px) 100vw, 861px" /></figure></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Pressebericht von Thomas Berger, BNib, zur 
Vorstellung der neuen „Mitte – Studie“&nbsp;&nbsp;2018 / 2019 der 
Friedrich-Ebert-Stiftung am 28.10.2019 um 18:30 in Bad Nenndorf, Haus 
Kassel</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verlorene Mitte, feindselige Zustände – Ist rechtes Denken normal?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Unter
 diesem Titel fand am Montag, 28.10.2019 ab 18:30 die Vorstellung der 
neuen sogenannten Mitte – Studie der Friedrich–Ebert–Stiftung mit 
anschließender Podiumsdiskussion im Haus Kassel in Bad Nenndorf 
statt.&nbsp;&nbsp;Seit 2006 untersucht die Friedrich-Ebert-Stiftung in ihren 
Mitte-Studien rechtsextreme Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft.
 </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Vertretung für den vor kurzem 
verstorbenen Initiator dieser Veranstaltung des Bündnisses Bad Nenndorf 
ist bunt e.V., Dr. Udo Husmann, übernahm Vorstandsmitglied Claudia 
Dargel die Begrüßung der ca. 100 Gäste im komplett gefüllten 
Vortragssaal des Haus Kassel.&nbsp;&nbsp;Eine im Anschluss folgende kurze 
Einführung in die Veranstaltung gab der Referent im Landesbüro 
Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung, Herr Alexander Bodenstab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In
 einer anschaulichen und prägnanten Zusammenfassung präsentierte die 
Herausgeberin der Studie, Franziska Schröter vom Projekt gegen 
Rechtsextremismus der Friedrich-Ebert-Stiftung, die neue Mitte–Studie, 
welche mittlerweile 332 Seiten umfasst.&nbsp;&nbsp;Eindeutig und offen 
rechtsextreme Einstellungen werden in der Studie vom Großteil der 
Bevölkerung abgelehnt. Etwa 2 bis 3 % der Befragten äußern sich klar 
rechtsextrem – im Osten nicht mehr als im Westen. Besonders weit 
verbreitet ist die Zustimmung zum Nationalchauvinismus, aber auch 
Sozialdarwinismus ist häufig: Fast jeder Zehnte stimmt inzwischen der 
Aussage „Es gibt wertvolles und unwertes Leben.&#8220; zu. Die Hälfte der 
Befragten neigt zur Abwertung von Asylsuchenden, obgleich die Zahl der 
Asylsuchenden rückläufig ist. Deutlich weiter verbreitet als 
rechtsextreme sind rechtspopulistische Einstellungen. 
Rechtspopulistische Einstellungen haben sich verfestigt und sind in der 
Mitte der Gesellschaft normaler geworden. Neu erfasst hat die Studie die
 Zustimmung oder Ablehnung von Verschwörungstheorien. Diese finden 
teilweise hohen Zuspruch. So meint fast die Hälfte der Befragten, es 
gäbe geheime Organisationen, die Einfluss auf politische Entscheidungen 
haben. Personen, die solchen Verschwörungsmythen glauben, sind zugleich 
misstrauischer gegenüber dem politischen System und sie zeigen eine 
höhere Gewaltbereitschaft und stärkere Abwertungen gegenüber anderen 
Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse und 
Fragestellungen der vorgestellten Studie wurden in der nachfolgenden 
Podiumsdiskussion ausführlich diskutiert. Als Podiumsgäste waren neben 
Franziska Schröter die Journalistin&nbsp;&nbsp;Andrea Röpke, Marja-Liisa Völlers 
MdB und der Vorsitzende von Bad Nenndorf ist bunt e.V., Winfried Wingert
 geladen. Durch die Diskussion führte als Moderatorin Rosa Legatis, 
Hannover.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende von Bad 
Nenndorf ist bunt e.V., Winfried Wingert, betonte, dass auch &#8222;nur&#8220; 3 % 
Rechtsextremisten viel zu viele seien, die absolute Zahl wäre ca. 2,5 
Millionen Personen und das sei sehr viel. Dieses massive Gewaltpotential
 dürfe nicht kleingeredet oder verharmlost werden. Auch die 
Einzeltäterthese sei fatal angesichts der bestehenden rechtsextremen 
Netzwerke. Die Journalistin Andrea Röbke schilderte aus ihren 
Erfahrungen mit Recherchen in der rechten Szene, dass die rechte Szene 
sich seit langem verfestigt und etabliert habe. Sie vermute eher einen 
Anstieg als eine Konstanz in der Zustimmung zu Rechtsextremismus in der 
Bevölkerung.&nbsp;&nbsp;Alle Beteiligten waren sich einig, dass die 
zivilgesellschaftlichen Initiativen und Gruppen die Unterstützung der 
Politik, des Staates benötigen, u.a. dadurch, dass ihre Finanzierung 
gewährleistet bleibt. Gemäß Marja-Liisa Völlers MdB, müssten Polizei, 
Justiz, Justizvollzug, Geheimdienste, denen bisweilen vorgeworfen wird, 
dass sie auf dem rechten Auge blind sind, auch nach innen für ein 
demokratisches Bewusstsein sorgen, z.B. durch Weiterbildung und 
entsprechende Sensibilisierung. Aus den Fragen der Gäste klang an, dass 
das Vertrauen in die Politik &#8211; und damit in die Demokratie auch deswegen
 so schlecht sei, weil schon seit Jahrzehnten die Kluft zwischen Arm und
 Reich größer werde, kein sozialer Ausgleich stattfindet und wenig 
Solidarität mit den &#8222;Abgehängten&#8220; da sei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In
 seinem Schlusswort gab Jürgen Uebel einen kurzen Rückblick auf die 
Entstehung des Bündnisses Bad Nenndorf ist bunt e.V. als Reaktion auf 
die Naziaufmärsche ab 2006 in Bad Nenndorf. Nur durch Beharrlichkeit und
 unzählige Informationsveranstaltungen des Bündnisses sowie der 
Intervention von Landespräventionsrat und Verfassungsschutz war es 2009 
gelungen, Teile von Politik und Bevölkerung in Bad Nenndorf zum Umdenken
 zu bewegen dergestalt, dass couragiert gehandelt und nicht weiter 
weggesehen wurde. Aus anfangs noch mit den Nazis geführten Gesprächen 
wurde klar, dass diese eine Abschaffung der Demokratie und den 
Zusammenbruch der Gesellschaft zum Ziel hatten. Es wurde eine Situation 
herbeigesehnt, in der sich das politische System möglichst selber 
zersetzt. Dann sollte mit gewaltsamen Mitteln die (rechts-) nationale 
Revolution durchgesetzt werden. Uebel wies darauf hin, dass schon eine 
Zersetzung des politischen Systems begonnen habe, was an den 
erschreckenden Wahlergebnissen in Thüringen zu sehen sei, wo eine 
normale Regierungsbildung fast nicht möglich sei und woraus die AfD 
ihren Nutzen ziehen würde. Es sei kein Zufall, dass ein Björn Höcke, der
 das Holocaust Denkmal in Berlin als Mahnmal der Schande bezeichnet und 
mittlerweile per Gerichtsbeschluss ungestraft als Faschist bezeichnet 
werden darf, ein Viertel der abgegebenen Stimmen erhalten habe. Jürgen 
Uebel rief dazu auf, sich im Kleinen wie im Großen für die Werte des 
Grundgesetzes einzusetzen. Es reiche nicht aus, sein Kreuz an der 
richtigen Stelle zu machen, sondern jeder Einzelne müsse sich Rassismus,
 Antisemitismus und Nationalismus entschlossen entgegenstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das
 Schlusswort und die Verabschiedung der Gäste sprach Alexander Bodenstab
 und lud zu einem nachfolgenden Gesprächsabend von Publikum und 
Podiumsgästen ein.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vor den Wahlen zum Europaparlament- Rechtsextreme und Populisten im Aufwind?</title>
		<link>https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/vor-den-wahlen-zum-europaparlament-rechtsextreme-und-populisten-im-aufwind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 09:44:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Hagen Benke]]></category>
		<category><![CDATA[Populisten]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextreme]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bad-nenndorf-ist-bunt.org/?p=277</guid>

					<description><![CDATA[Vor den Wahlen zum Europaparlament –Rechtsextreme und Rechtspopulisten im Aufwind? Vortrag und Diskussionmit Hagen BenkeEuropäisches Informations-Zentrum Niedersachsen (EIZ) &#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Hagen Benke ist als Referent des Europäischen Informations-Zentrums Niedersachsen (EIZ) tätig. Das EIZ gehört zum Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und &#160;&#160; Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung. Zugleich ist das EIZ eine offizielle Informationsstelle]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<h1 class="wp-block-heading"><strong>Vor den Wahlen zum Europaparlament –</strong><br><strong>Rechtsextreme und Rechtspopulisten im Aufwind?</strong></h1>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="http://www.bad-nenndorf-ist-bunt.de/.cm4all/uproc.php/0/Veranstaltungen/Veranstaltungen%202019/15.05,19%20benke%20hagen/.15.05.19%20hagen%20benke%2001.png/scale?_=16a65a83a88" alt=""/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vortrag und Diskussion</strong><strong>mit Hagen Benke<br>Europäisches Informations-Zentrum Niedersachsen (EIZ)</strong>
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Hagen Benke ist als Referent des Europäischen 
Informations-Zentrums Niedersachsen (EIZ) tätig. Das EIZ gehört zum 
Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und &nbsp;&nbsp; Europaangelegenheiten 
und Regionale Entwicklung. Zugleich ist das EIZ eine offizielle 
Informationsstelle im europaweiten &#8222;europe direct&#8220;-Informationsnetzwerk 
der Europäischen Union, das sich als Bindeglied zwischen Bürger*innen 
und EU auf der lokalen Ebene versteht.<strong>Mittwoch, 15. Mai 2019, 19:30 Uhr</strong><strong>Gymnasium Bad Nenndorf (Forum)</strong><strong>Horster Str. 42, 31542 Bad Nenndor</strong>f &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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