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	<title>Rodenberg &#8211; Bad Nenndorf ist Bunt</title>
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		<title>Erinnerung an die jüdischen Bürger*innen von Rodenberg am 09.11.2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 19:05:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungen 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkveranstaltung]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Dieses Jahr fand am 09.11. zum ersten Mal auch in Rodenberg eine Gedenkveranstaltung zu den Schrecken des Holocaust statt. In den vergangenen Jahren wurden bereits kleine Zeichen gesetzt, indem an diesem Tag die 4 in der Stadt befindenden Stolpersteine geputzt wurden, und eine weiße Rose als Erinnerung niedergelegt wurde. In diesem Jahr wurde die Erinnerung erweitert, und der Jugendbeirat der Samtgemeinde Rodenberg hat gemeinsam mit der Gästeführerin Dagmar Eynck eine Führung durch Rodenberg mit anschließender kleiner Gedenkfeier auf dem Jüdischen Friedhof geplant. Die Teilnehmer ließen sich am Anfang bei der Stadtführung in die jüdische Vergangenheit Rodenbergs entführen. Immer wieder konnte die Gästeführerin Dagmar Eynck in entsetzte Gesichter sehen, wenn Sie über das Leben der jüdischen Bevölkerung in den vergangenen Jahrhunderten erzählte. Über Jahrhunderte wurden die Menschen mit jüdischem Glauben ausgegrenzt und bevormundet, welches mit den Massenvernichtungen im Dritten Reich den Höhepunkt fand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dem Gedenkstein in der Echternstr. 19 (Altes Brauhaus) haben die drei Schülerinnen der IGS Rodenberg Madeleine Zufall, Amalia Hollatz und Mara Mossel ihre Gedanken zum Thema Antisemitismus und Demokratie zum Ausdruck gebracht, danach machte sich die Gruppe auf den Weg zum jüdischen Friedhof. Hier hielt der Vorsitzende Jannik Haschke eine kurze Gedenkrede. Anschließend wurden 30 Namen von jüdischen Bürgern und Bürgerinnen verlesen, die in Rodenberg geboren sind und im Holocaust ums Leben kamen. Für jedes Opfer wurde zur Erinnerung ein kleiner Stein auf einem Grabstein niedergelegt. Zum Abschluss der Veranstaltung las Joachim Schütz noch einen Abschiedsbrief von den letzten Stunden im Ghetto Warschau vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Jugendbeirat und die Gästeführerin Dagmar Eynck mit ihrem Kollegen Joachim Schütz werden auch im nächsten eine entsprechende Veranstaltung planen.</p>
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		<title>So gedenken Nenndorfer und Rodenberger der Auschwitz-Befreiung vor 75 Jahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2020 10:02:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Nolte]]></category>
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		<category><![CDATA[Gedenkveranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[BAD NENNDORF. Eindrucksvoll haben am Montagabend mehr als 80 Nenndorfer und Rodenberger der Opfer des Nazi-Terrors gedacht. Anlässlich des 75. Jahrestages der Auschwitz-Befreiung verfolgten die Teilnehmer das Brecht-Stück „Klopfzeichen“ in einer Schattentheater-Vorstellung. Anschließend machten sie sich auf zum Gedenkstein für verfolgte und ermordete Juden. Das Schattentheater handelte vom jungen KZ-Häftling Julius,]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"> BAD NENNDORF. Eindrucksvoll haben am Montagabend mehr als 80 Nenndorfer  und Rodenberger der Opfer des Nazi-Terrors gedacht. Anlässlich des 75.  Jahrestages der Auschwitz-Befreiung verfolgten die Teilnehmer das  Brecht-Stück „Klopfzeichen“ in einer Schattentheater-Vorstellung.  Anschließend machten sie sich auf zum Gedenkstein für verfolgte und  ermordete Juden.<br> <br> Das Schattentheater handelte vom jungen KZ-Häftling Julius, der heimlich  – per Klopfzeichen – seine Beichte bei einem Priester ablegte. Julius  wurde erschossen, weil er einen halben Teelöffel Mehl gestohlen hatte.  Dies geschah, um Hostien für religiöse Handlungen zu backen. Seine  Erstkommunion empfing Julius nicht mehr, weil er erwischt wurde, ehe ihn  die zu dem Zweck gebackene Hostie erreichte. Einen seiner Mitinsassen  verfolgen die Klopfzeichen des eigentlich unschuldigen, aber dennoch zum  Tode verurteilten Jungen sein Leben lang. Daher ist die Antwort auf die  Frage seiner Gattin, ob alles in Ordnung sei, auch nur eine leere  Phrase. „Ja, es ist alles in Ordnung“, sagt der KZ-Überlebende am  Vorabend der Erstkommunion seiner Tochter.<br> <br> Andreas Nolte von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes strich  anschließend heraus, dass die Wahl der Auschwitz-Befreiung als  Holocaust-Gedenktag umstritten ist. Denn da endete das Martyrium für die  Mehrzahl der Häftlinge nicht. Sie wurden mitten im Winter auf  Todesmärsche zu anderen Lagern geschickt, wo nur noch wenige ihre  Befreiung erlebten. Etwas mehr als 7000 Insassen traf die Rote Armee an,  als sie Auschwitz erreichte.<br> <br> In Zeiten aufkeimenden Rechtsradikalismus und Antisemitismus mahnte  Nolte: „Wehret den Anfängen.“ Jürgen Henze, Sprecher des  Präventionsrates Nenndorf-Rodenberg, der erstmals Veranstalter der  Gedenkfeier war, bedankte sich bei Bad Nenndorf ist bunt. Denn diese  Gruppe sei die Keimzelle des Nenndorfer Widerstandes gegen Rechts  gewesen.<br> <br> Lea Sankowske vom Nenndorfer Jugendbeirat sagte am jüdischen Mahnmal,  dass eigentlich jeder Tag ein Gedenktag an den Terror des Hitler-Regimes  sein müsste. Denn die Nazis hätten während ihrer Herrschaft auch an  jedem Tag Verbrechen begangen. „Nie wieder Faschismus“ rief sie den  Zuhörern zu, ehe Ludmila Nekrasova von der jüdischen Gemeinde das  Kaddisch-Gebet sprach. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="760" height="380" src="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/01/27.01.2020-gedenkstein.jpg" alt="" class="wp-image-1154" srcset="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/01/27.01.2020-gedenkstein.jpg 760w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/01/27.01.2020-gedenkstein-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 760px) 100vw, 760px" /><figcaption> Dennis Grages legt eine weiße Rose am Gedenkstein für die jüdischen Opfer der Nazis ab.                                                     Quelle: gus aus: <a rel="noreferrer noopener" aria-label="sn-online (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.sn-online.de" target="_blank">sn-online</a> vom 28.01.2020</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/01/200128-SN-450x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1153" width="594" height="1352" srcset="https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/01/200128-SN-450x1024.jpg 450w, https://bad-nenndorf-ist-bunt.de/wp-content/uploads/2020/01/200128-SN-132x300.jpg 132w" sizes="(max-width: 594px) 100vw, 594px" /></figure>
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