Aktuelles


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Ausstellung in der kleinen Wandelhalle

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G-Denktour“ am 18. September mit dem Bike (feat. Joachim Toemmler)

Am 18. September konnte nun endlich die seit langem geplante Radtour zu den KZ-
Gedenkstätten westlich von Hannover durchgeführt werden.
Morgens um 10 Uhr trafen wir uns am Bahnhof in Bad Nenndorf und stellten fest, dass
sich sogar einige Teilnehmer aus Hannover früh auf den Weg gemacht hatten um mit
uns die Tour von Nenndorf aus unter die Räder zu nehmen.
Der Spätsommertag zeigte sich etwas kühl und verhangen aber davon ließen sich die
13 Teilnehmer nicht beeindrucken. Nach einer kurzen Begrüßung durch Joachim ging
es dann auch schnell los.
Die Route führte uns größtenteils auf asphaltierten Feld- und Waldwegen über die Orte
Groß Munzel, Lenthe und Velber nach Ahlem hinein.
Angefahren wurden die Gedenktafeln und Mahnmale in Ahlem, Limmer, Garbsen und
Stöcken, wo vor Ort von Joachim geschichtsrelevante Informationen gegeben wurden.
Unser Dank gilt zudem Veronika und Uli, die diese ergänzen und weiter einordnen
konnten. Vor den Gedenktafeln fanden daher längere Aufenthalte statt. Eine kurze
Erholungspause hatten wir zudem vor dem Geburtshaus Werner von Siemens‘ in
Lenthe und an der Fössequelle. Am Ende zeigte sich zwischendurch sogar die Sonne
wieder.
Zurück ging es dann von Seelze aus mit der S-Bahn bei kostenloser Fahrradmitnahme.
Gegen 17 Uhr waren wir alle wohl behalten wieder in Bad Nenndorf.
Nochmals besten Dank, im Namen von Bad Nenndorf ist bunt e.V., an den engagierten
Guide Joachim sowie an die gut trainierten und wissbegierigen Teilnehmer. Dem
Wunsch nach einer Neuauflage im kommenden Jahr wollen wir gerne nachkommen.


BLICKWECHSEL-Preis 2021

Marina Jalowaja, „unsere Marina“, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde im Landkreis Schaumburg und Mitglied im Vorstand von „Bad Nenndorf ist bunt“ ist heute in Stadthagen mit dem BLICKWECHSEL-Preis 2021 geehrt worden.

Der Preis wird von dem Verein „Begegnung – Christen und Juden. Niedersachsen e.V.“ als Auszeichnung für langjähriges oder innovatives Engagement im christlich-jüdischen Dialog verliehen.
Ein sehr verdiente Anerkennung!
Marina, wir gratulieren dir herzlich und freuen uns, dass wir mit dir feiern durften!


Wir trauern um Esther Bejarano 15.12.1924 – 10.07.2021

Sie hat im Mädchenorchester von Ausschwitz gespielt und den Holocaust überlebt.

Sie hat sich unermüdlich engagiert gegen das Vergessen und gegen Rechtsextremismus.

Sie hatte eine unglaubliche Ausstrahlung, die wir im September 2018 bei einem Konzert von ihr und der Microphone Mafia in Bad Nenndorf erleben durften.

Esther Bejarano – ihr gebührt Dank und Respekt.

Ruhe in Frieden  


80. Jahrestag des deutschen Überfalls
auf die Sowjetunion am 22. Juni 2021

Dietmar Buchholz, Vorstandsmitglied von „Bad Nenndorf ist bunt“, nimmt eine historische Einordnung des
damaligen Geschehens vor.


Überfall auf die Sowjetunion – Steinmeier: Entfesselung von Hass und Gewalt

Bundespräsident Steinmeier hat zum Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion eine gemeinsame Erinnerungskultur angemahnt. Sie sei für wichtig für Europas Zukunft.

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 beginnt ein Vernichtungskrieg. Bundespräsident Steinmeier erinnert an die dunkle Seite deutscher Geschichte: seine Rede hier live.



Liebe Freundinnen und Freunde,

es ist erschreckend: eine Stiftung, die rechtsextremes Gedankengut fördert, soll jedes Jahr mit 70 Millionen Euro Steuergeldern unterstützt werden! 

Wenn die AfD im Herbst erneut in den Bundestag einzieht, stünde ihrer parteinahen Desiderius-Erasmus-Stiftung eine millionenschwere Förderung aus Steuermitteln zu.

Das macht zahlreichen renommierten Wissenschaftler/innen große Sorgen. Denn die Stiftung unter dem Vorsitz von Erika Steinbach wird von „Rassentheoretikern und Verschwörungsideologen, völkischen Pseudowissenschaftlern und knallharten Rechtsextremen“ dominiert, so Expert/innen der „Bildungsstätte Anne Frank“.

Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Stiftung – dank schwammiger gesetzlicher Regelungen – an Millionen von Steuergeldern für Bildungsarbeit gelangt. Sorgen wir für einen riesigen öffentlichen Aufschrei!

Rechtsextreme Ideologie, die Hass auf Minderheiten schürt und die NS-Geschichte verharmlost, könnte sich durch die Arbeit der Stiftung in unseren Schulen, Universitäten, Museen, Gedenkstätten und Medien ausbreiten. Auch der Sohn des von einem Rechtsextremen ermordeten Regierungspräsidenten Walter Lübcke appellierte kürzlich an die Bundesregierung, eine solche Finanzierung nicht zuzulassen.

Die Zeit drängt – ein erneuter Einzug der AfD in den Bundestag ist sehr wahrscheinlich. Doch noch haben wir die Möglichkeit, etwas zu tun. 

Erheben wir jetzt unsere Stimme und fordern wir die Bundesregierung auf, die Desiderius-Erasmus-Stiftung umgehend einer Überprüfung durch unabhängige Expert/innen zu unterziehen um zu verhindern, dass ab diesem Herbst mit unseren Steuergeldern verfassungsfeindliches Gedankengut finanziert wird.

Hier unterzeichnen: Kein Steuergeld für rechten Hass


Gedenkstätten und Initiativen erinnern an NS-Verbrechen angesichts aktueller antidemokratischer Positionen und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit 

PM-Social-Media-Aktion-geschichtenderbefreiung



27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Guten Tag,
es war der 27. Januar 1945, als Truppen der Roten Armee bei ihrem Vormarsch nach Westen das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau erreichten und die verbliebenen letzten Überlebenden des auch dort von den Nationalsozialisten verübten monströsen Massenmords, der als Holocaust in die Geschichte eingehen sollte, befreiten. Das KZ Auschwitz in der Nähe von Krakau ist zum Symbol für die Shoah geworden, für die gezielte Tötung von über 6 Millionen europäischen Jüdinnen und Juden sowie von unzähligen sowjetischen Kriegsgefangenen, Zwangsarbeiter:innen, Sinti und Roma, politischen Gegner:innen, Homosexuellen und sogenannten Asozialen.
Im Jahre 1996 erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus: „ Die Erinnerung darf nicht enden; sie muß auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“ Die Vereinten Nationen erhoben 2005 diesen Tag zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust .
„Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.“
Mit diesen Worten warnte der Auschwitz-Überlebende Primo Levi davor, die Verbrechen der Faschisten in Vergessenheit geraten zu lassen.
Immer wieder fallen Menschen rechter und rassistischer Gewalt zum Opfer. Rechtsextremismus, Antisemitismus, Gewalt und Terror sind auch heute noch alltägliche Realität. Allein in den dreißig Jahren seit der Wiedervereinigung sind in Deutschland mindestens 213 Menschen von rechten Gewalttätern*innen umgebracht worden (Quelle: Amadeu Antonio Stiftung).
Auf Initiative des Bündnisses „Bad Nenndorf ist bunt“ wurde am 27. Januar 2021 um 17 Uhr am Mahnmal in der Kurhausstraße in Bad Nenndorf der Opfer des faschistischen Terrors gedacht. Wegen der pandemiebedingten Abstands- und Hygieneregeln war die Teilnahmezahl auf 15 Personen beschränkt.
Das diesjährige Gedenken am Mahnmal sowie Musik- und Wort-Beiträge von Schüler*innen, Musiker*innen und Zeitzeug*innen wird ihnen in einem Video bereitgestellt.



Gedenkfeier zu den faschistischen Novemberpogromen von 1938


Am Montag, 9.11.2020, findet in Bad Nenndorf eine Gedenkfeier zu den faschistischen Novemberpogromen von 1938 statt. Nationalsozialisten läuteten damals in ganz Deutschland eine weitere Phase der systematischen Bedrängung und Verfolgung jüdischer Mitbürger ein, indem Synagogen in Brand gesetzt, Läden jüdischer Inhaber zerstört und geplündert und Juden öffentlich verprügelt und ermordet wurden. In Bad Nenndorf selbst fanden diese Pogrome nicht statt – 1938 waren die jüdischen Einwohner Bad Nenndorfs bereits vertrieben worden, es gab also keinen Bedarf mehr für „ethnische Säuberungen“. Das Feld war für Hitler und seine Anhänger bereits bestellt.
Zum Denken an die Novemberpogrome, ihre Umstände, Täter und Opfer lädt das Bündnis „Bad Nenndorf ist bunt“ wieder alle Bürger herzlich ein. Coronabedingt wird es in diesem Jahr jedoch keinen „Zug der Erinnerung“ entlang der Stolpersteine geben.
Am Mahnmal in der Kurhausstraße werden am 9.11. um 17 Uhr Gestecke niedergelegt und in kleinem Kreis der Opfer des faschistischen Terrors gedacht. Hier ist die Teilnehmerzahl auf 10 Personen beschränkt.
Es gelten die pandemiebedingten Abstands- und Hygieneregeln.

https://youtu.be/SyYIYciUTQE

Hier kann das diesjährige Gedenken betrachtet werden. Verschiedene musikalische und Redebeiträge von Schülern und Musikern sowie das Gedenken am Mahnmal sind in einem Video bereitgestellt.


Mit freundlichen Grüßen Winfried Wingert



Kein Platz für Neonazi-Propaganda auf Spotify!

Kein Platz für Neonazi-Propaganda auf Spotify!

Wir fordern Spotify auf, die im März gestartete Podcast-Reihe des rechten Netzwerks EinProzent zu entfernen und den Neonazis der Neuen Rechten keine Plattform zu bieten. EinProzent will mit der Podcast-Reihe die Corona-Krise nutzen, um rechte und rassistische Propaganda zu verbreiten – dafür darf es bei Spotify keinen Platz geben!

Warum ist das wichtig?

Die Corona-Krise verunsichert viele Menschen. Rechte Gruppen versuchen, diese Verunsicherung zu nutzen, um ihre Propaganda zu verbreiten. Das Netzwerk der Neuen Rechten EinProzent hat im März mit einer Podcast-Reihe zum Thema Corona begonnen, mittlerweile sind bereits neun Folgen bei Spotify und Apple Podcast erschienen. EinProzent ist ein wichtiger Akteur der sogenannten Neuen Rechten, die vor allem eins zum Ziel hat: Rassistische, antisemitische und nationalistische Inhalte wieder salonfähig machen. Statt mit Springerstiefeln und Glatze tritt die Neue Rechte gern unauffällig auf, um so anschlussfähig wie möglich zu sein – einen Podcast auf großen Plattformen zu lancieren, passt perfekt zu dieser Strategie. Das wollen wir nicht hinnehmen.

Denn was dahinter steht, ist alles andere als harmlos: Den Führungsfiguren von EinProzent, darunter prominente Rechte wie Götz Kubitschek vom Institut für Staatspolitik, Jürgen Elsässer vom Compact-Magazin oder der Verleger Philip Stein, geht es um eine komplett andere Gesellschaft, in der für Minderheiten und Andersdenkende kein Platz mehr ist.

Initiator und Moderator des Podcasts ist Arndt Novak, ein Aktivist der völkischen Gruppe Identitäre Bewegung (IB). Zu seinen Interviewpartnern gehörten bisher unter anderem der AfD-Rechtsaußen Björn Höcke, der ehemalige österreichische Innenminister und FPÖ-Scharfmacher Herbert Kickl, sowie Oliver Hilburger, der Kontakte zu Unterstützern des NSU pflegt.

Diesen Podcast bei Spotify zu veröffentlichen, ist Teil ihrer Medienstrategie: Seit Jahren betreiben „EinProzent“, die AfD und andere intensiv den Aufbau eines eigenen Mediennetzwerks. Der Kampf der Neuen Rechten gegen die „Systemmedien“ wird durch den Aufbau „alternativer“ Medien gestützt, hier können sie ihre Propaganda verbreiten und neue Zielgruppen erreichen.

Wir fordern: Spotify darf kein Teil dieser rechten Medienstrategie werden! Kein Platz für Nazis auf diesen Plattformen! In den letzten Tagen haben sich schon viele Hörerinnen und Hörer bei Spotify beschwert – doch bislang werden sie nur ignoriert oder vertröstet, die Podcasts sind weiterhin im Netz. Dabei zeigen andere Beispiele, dass konsequentes Vorgehen gegen EinProzent durchaus möglich ist: Bei Facebook und Instagram wurden die Accounts des Netzwerks gesperrt, diese Sperrung hatte auch vor Gericht Bestand.
In einem Interview im Berliner Tagesspiegel vom 9.01.2020 hat der Spotify-Sprecher für Deutschland gesagt, dass neonazistische Inhalte innerhalb von 24 Stunden von Spotify gelöscht werden. Dem müssen jetzt Taten folgen!

Wir fordern Michael Krause, Managing Editor von Spotify Europe und Marcel Grobe, Sprecher für Spotify Deutschland auf, die Podcast-Reihe von EinProzent zu entfernen und Neonazis und der Neuen Rechten keine Plattform zu bieten.
Wenn wir das schaffen, können wir der Medienstrategie der Neuen Rechten erheblich schaden. Ein wichtiger Schritt für den Kampf gegen Rechts und für ein solidarisches Miteinander, das in diesen Zeiten gerade ganz besonders wichtig ist.

Hier klicken und Petition unterschreiben



Bad Nenndorf: Wochenmarkt am 07.05.2020



Demo in Eschede am 21.12.2019


Bad Nenndorf ist Bunt am 23.11.2019 in Hannover


Bad Nenndorf ist Bunt am 30.11.2019 in Braunschweig


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