Bewegende Erinnerung an die Auschwitz-Befreiung in Nenndorf und Lauenau

Anlässlich des 76. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ist in Bad Nenndorf und Lauenau zu Gedenkveranstaltungen eingeladen worden. Damit trotz Corona-Einschränkungen möglichst viele Menschen teilnehmen konnten, organisierte das Bündnis „Bad Nenndorf ist bunt“ zudem eine Übertragung im Internet.

Winfried Wingert spricht zu den Teilnehmern der Bad Nenndorfer Gedenkfeier. Quelle: isa

Der Bad Nenndorfer Organisator, Winfried Wingert, machte in seiner Rede deutlich, warum es auch heute so eine wichtige Bedeutung hat, dem Holocaust zu gedenken: Das braune Gedankengut sei bis in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen, aber gleichzeitig würden die Zeitzeugen immer weniger werden. „Die Erinnerungen verblassen daher allmählich“, so Wingert. Diesen Aspekt hob auch Pastor A. D. Dieter Meimbresse in Lauenau hervor.

Bürgermeisterin Marlies Matthias machte deutlich, dass sich die Taten der Nationalsozialisten nicht wiederholen dürften. „Wir sollten zusammen mit Vernunft gegen Rassismus und Antisemitismus vorgehen“, mahnte sie. Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen konnten nur 15 Personen vor Ort an dem Gedenkakt teilnehmen. Das Bündnis „Bad Nenndorf ist bunt“ filmte daher sämtliche Wortbeiträge.

„In Lauenau nicht mit Ruhm bekleckert“

Ausgeschmückt mit Beiträgen von Schülern der IGS Rodenberg und des Gymnasiums Bad Nenndorf sowie Zitaten von Zeitzeugen und Musikbeiträgen ist die Gedenkfeier auf der Internetseite www.bad-nenndorf-ist-bunt.de zu finden.

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