Am 26. und 27. Januar 2026 fanden in Bad Nenndorf zwei Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 81 Jahren statt.
Am 26.1. konnte, im Zusammenwirken mit der KurT, in den Phönix-Kurlichtspielen der Film „Ein verborgenes Leben“ aufgeführt werden. Das biografisch gefärbte Filmdrama erzählt die Lebensgeschichte des österreichischen Bauern Franz Jägerstätter, der aus Gewissensgründen den Kriegsdienst bei der Wehrmacht verweigert. Eindrücklich geschildert wird sein innerer Kampf, den er als Christ mit seinem Gewissen ausficht. Knapp 30 Interessierte nahmen die Vorstellung bei freiem Eintritt wahr. Der Film steht weiterhin für Schulklassen ab 11. Jahrgang zur Verfügung. Verantwortliche der Schulen melden sich dafür gern bei der KurT.
Am 27.1. versammelten sich ca. 60 Menschen aller Altersgruppen am Mahnmal für die verfolgten und ermordeten Juden in der Kurhausstraße.
Der Präventionsrat Rodenberg/Nenndorf und Bad Nenndorf ist bunt e.V. hatten eingeladen, am Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust, den Blick sowohl auf die menschenverachtenden Praktiken der historischen Nationalsozialisten während des Faschismus in Deutschland von 1933 bis 1945 zu legen, als auch daraus die Lehren für heute zu ziehen. Ludmilla Nekrasova sprach für die Jüdische Kultusgemeinde in Schaumburg, Schüler*innen des Gymnasiums Bad Nenndorf stellten die Biografien Nenndorfer Bürger jüdischen Glaubens vor. Der stellvertretende Bürgermeister von Bad Nenndorf Dietmar Buchholz sowie der stv. Samtgemeindebürgermeister Ralph Tegtmeier, zeigten in ihren Redebeiträgen die vielen unterschiedlichen Aspekte auf, warum aktives Erinnern an die Zeit des faschistischen Terrors notwendig für den Erhalt und Ausbau der heutigen Demokratie ist. Frau Thiemann vertrat die Kath. Gemeinde durch ein Gebet. Dr. Sebastin Sievers, sprach für die Ev. Kirchengemeinde. Der Posaunenchor der Ev. Kirchengemeinde unter der Leitung von Alessa Holzapfel rahmte die Veranstaltung musikalisch eindrucksvoll ein.
Redebeiträge am 27.01.2026 am Mahnmal:
Schüler*innen des Gymnasiums Bad Nenndorf
Der stellvertretende Bürgermeister von Bad Nenndorf Dietmar Buchholz
Ludmilla Nekrasova
für die Jüdische Kultusgemeinde in Schaumburg
Frau Thiemann vertrat die Kath. Gemeinde
stv. Samtgemeindebürgermeister Ralph Tegtmeier










